So gelingt der Steckerlfisch
Steckerlfisch ist Wiesn- und Biergartenessen. Typisch ist die Haut: knusprig, leicht rauchig und gut gewürzt. Damit sie so wird, tupf den Fisch vorher gründlich trocken und pinsel ihn dünn mit Öl ein. Kräuter wie Petersilie oder Dill kommen in den Bauch.
Serviert wird der Fisch ganz, mit einem Stück Zitrone und Papier zum Anfassen. Dazu passen bayrischer Krautsalat ohne Speck oder Gurkensalat. So bleibt die Mahlzeit leicht. Wer mag, isst den Fisch einfach mit den Fingern, wie auf dem Oktoberfest.
Austauschtipps
- Renke oder Makrele: Auf der Wiesn gibt es oft Makrele. Mit 240 g Makrele und nur 5 g Öl sind es etwa 273 kcal pro Portion. Alle drei Ampelwerte sind dann gelb.
- Kräuter: Petersilie oder Dill in den Bauch. Beides geht, Dill schmeckt frischer.
- Beilage: Dazu passt ein Krautsalat oder Gurkensalat statt Brezn und Kartoffelsalat.
Typische Fehler
- Zu viel Salz: Steckerlfisch wird traditionell kräftig gesalzen. Bleib bei der Menge im Rezept, sonst wird das Natrium schnell rot.
- Fertig geräucherter Fisch: Geräucherte Renke hat rund 1.019 mg Natrium pro 100 g. Für dieses Rezept nur frischen Fisch nehmen.
- Zu früh vom Grill: Der Fisch ist gar, wenn sich die Rückenflosse leicht herausziehen lässt.
Häufige Fragen
Was ist eine Renke?
Die Renke heißt auch Felchen. Sie ist ein heimischer Fisch aus den Voralpenseen und hat weniger Fett als Makrele.
Geht das ohne Grill?
Ja. Im Ofen auf Backpapier bei 200 °C Umluft braucht der Fisch etwa 18 bis 22 Minuten. Die Zeit ist noch nicht getestet, also lieber einmal früher nachsehen.
Bei Gicht oder Harnsäuresteinen stimm die Fischauswahl bitte mit deinem Behandlungsteam ab.
Kurzer Hinweis: Mit 120 g Fisch sind alle drei Werte gelb; wir planen Fisch deshalb als gelegentliches Hauptgericht ein. Mehr dazu bei der Nieren-Ampel.




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