So schmecken die Rahmschwammerl am besten
Das Geheimnis ist die Hitze. Brate die Pilze in einer großen Pfanne scharf an, bis sie Farbe bekommen und kein Saft mehr in der Pfanne steht. Erst dann kommt die Sahne dazu. So schmeckt die Soße nach Pilzen und nicht nach gekochtem Wasser.
Zum Schluss viel frische Petersilie oder Schnittlauch darüber. Ein Spritzer Zitronensaft macht die Soße frischer. Den Knödel legst du in einen tiefen Teller und gießt die Rahmschwammerl darüber. Ein grüner Salat mit leichtem Essig-Dressing dazu gleicht die Sahne aus. Wer es kleiner mag, nimmt eine halbe Portion Schwammerl zu einem Knödel.
Austauschtipps
- Welche Pilze: Gerechnet ist mit weißen Champignons. Braune Egerlinge und Pfifferlinge haben deutlich mehr Kalium. Mit ihnen wird das Gericht rot.
- Mehr Zucchini: Zucchini statt eines Teils der Pilze hält das Kalium im Rahmen. Das ist schon eingeplant.
- Kräuter: Statt Petersilie passt auch Schnittlauch.
Typische Fehler
- Pfanne zu voll: Dann kochen die Pilze im eigenen Saft. Brate sie bei starker Hitze und notfalls in zwei Runden, bis die Flüssigkeit weg ist.
- Knödel im sprudelnden Wasser: Der Knödel ohne Mehl kann zerfallen. Lass ihn knapp unter dem Kochen ziehen oder dämpfe ihn.
- Soße zu dünn: Ohne Mehlschwitze bindet nur die Sahne. Koch sie ein paar Minuten länger ein, bis sie sämig ist.
Häufige Fragen
Warum keine Mehlschwitze?
Mehl bringt Kohlenhydrate mit. Die Sahne dickt beim Einkochen auch so ein. Das dauert ein paar Minuten länger, schmeckt aber genauso cremig.
Ist der Knödel getestet?
Noch nicht. Konsistenz und Garzeit sind gerechnet, aber nicht in unserer Küche erprobt. Bitte prüfe den ersten Knödel, bevor du alle ins Wasser gibst.
Kurzer Hinweis: Phosphor und Natrium sind grün, das Kalium ist knapp gelb; mit einer halben Portion Schwammerl sinkt es. Mehr dazu bei der Nieren-Ampel.




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